AKYNZEO 300 mg/0,5 mg Suspension zum Einnehmen
PZN: 20520612
Grundpreis: 89,77 €/St
Inhalt: 1 St
Suspension zum Einnehmen
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen ausschließlich gegen Vorlage eines gültigen ärztlichen Rezepts abgegeben werden. Wenn Ihnen ein entsprechendes Rezept vorliegt, können Sie dieses ganz einfach unter „Rezept einlösen“ einreichen und Ihre Bestellung abschließen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage
und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
| Abgabehinweis: | Rezeptpflichtig |
|---|---|
| Kosmetikum nach EG-Verordnung: | Nein |
| Lebensmittel: | Nein |
| Monopräparat: | Nein |
| Nahrungsergänzungsmittel: | Nein |
| Notfallkontrazeptiva: | Nein |
| Pflanzliches Arzneimittel: | Nein |
| Tierarzneimittel: | Nein |
| PZN: | 20520612 |
| Produktname: | AKYNZEO 300MG/0.5MG SUE |
| Anbieter: | Esteve Pharmaceuticals GmbH |
| Packungsgröße: | 1 St |
| Darreichungsform: | Suspension zum Einnehmen |
| Wirksubstanz: |
|
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine Zeit lang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vor Beginn der Behandlung sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Sorbinsäure!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein. Drücken Sie den gesamten Inhalt des Beutels direkt in den Mund.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Da sich das Arzneimittel aus verschiedenen Wirkstoffen zusammensetzt, kann es zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Verstopfung, Angst, Herzklopfen und Schmerzen in den Beinen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Typ | Name | Menge |
|---|---|---|
| Typ Wirkstoff | Name Netupitant | Menge 300 mg |
| Typ Wirkstoff | Name Palonosetron hydrochlorid | Menge 0,562 mg |
| Typ Wirkstoff | Name Palonosetron | Menge 0,5 mg |
| Typ Hilfsstoff | Name Glycerol | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Xanthan gummi | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Citronensäure | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Natriumcitrat-2-Wasser | Menge 137,5 mg |
| Typ Hilfsstoff | Name Natrium-Ion | Menge 32,2 mg |
| Typ Hilfsstoff | Name Kalium sorbat | Menge 10 mg |
| Typ Hilfsstoff | Name Sorbitol 70 | Menge 8863,3 mg |
| Typ Hilfsstoff | Name Sorbitol | Menge 6204,3 mg |
| Typ Hilfsstoff | Name Wasser, gereinigtes | Menge + |
- Erbrechen bei einer Tumorbehandlung akutes und verzögertes Erbrechen
Das Arzneimittel besteht aus einer Wirkstoffkombination von Netupitant und Palonosetron, die zwei verschiedene Mechanismen blockieren, die an der Auslösung von Übelkeit und Erbrechen bei einer Tumorbehandlung beteiligt sind. Netupitant blockiert bestimmte Rezeptoren (Neurokinin-1-Rezeptoren), die sich im Nervensystem befinden und für die verzögerte Phase der Übelkeit und des Erbrechens verantwortlich sind. Palonosetron dagegen blockiert Rezeptoren (Serotonin-Rezeptoren) im Darm, die für die frühe Phase verantwortlich sind.
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Verstopfung
- Darmverschluss
- Gefahr der QT-Intervallverlängerung
- Verschlechterte Herzschwäche ohne körperliche Anstrengung (dekompensierte Herzinsuffiziienz)
- Verlangsamter, unregelmäßiger Puls (Bradyarrhythmie)
- Erregungsleitungsstörung am Herzen
- Störung des Salzhaushaltesz.B.
- Verminderter Kaliumgehalt im Blut (Hypokaliämie)
- Erniedrigter Magnesiumspiegel im Blut (Hypomagnesiämie)
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 75 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Kopfschmerzen
- Verstopfung
- Erschöpfung
- Mangel an weißen Blutkörperchen (Neutropenie)
- Blutbildungsstörung mit mehr weißen Blutkörperchen im Blut (Leukozytose)
- Appetitlosigkeit
- Schlaflosigkeit
- Benommenheit
- Schwindelgefühl
- Drehschwindel
- AV-Block 1. Grades (gestörter Herzschlag bei der Überleitung vom Vorhof zur Kammer)
- Herzmuskelerkrankung
- Erregungsleitungsstörung am Herzen
- Beschleunigter Puls (Tachykardie)
- Bluthochdruck
- Schluckauf
- Blähung
- Bauchschmerzen
- Durchfall durch Arzneimittel
- Verdauungsbeschwerden durch Medikamente
- Entweichen von Darmgasen
- Übelkeit
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Erhöhte Leberwerte (Transaminasen)
- Erhöhte alkalische Phosphatase
- Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
- EKG-Veränderung (verlängertes QT-Intervall)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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