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Magen & Darm
Magen & Darm: Das richtige Mittel für jede Beschwerde
Magendruck nach dem Essen, Sodbrennen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung – Magen-Darm-Beschwerden gehören zu den häufigsten Gründen, warum Menschen die Apotheke aufsuchen. Hier finden Sie das vollständige Sortiment, geprüft von den Apothekerinnen und Apothekern Ihrer echten Apotheke seit 1979, versandkostenfrei ab 39 €.
Die zehn Bereiche im Überblick
Verdauung – Verdauungsenzyme, Bittermittel und unterstützende Präparate für einen reibungslosen Ablauf nach schweren Mahlzeiten oder bei träger Verdauung.
Probiotika & Darmflora – Kulturen lebender Bakterien, die das Mikrobiom unterstützen – nach Antibiotika-Kuren, bei Reizdarmsyndrom oder zur allgemeinen Darmgesundheit.
Kräutertees – Pfefferminze, Fenchel, Kamille, Melisse: bewährte Pflanzentees für Magen und Darm, die begleitend und vorbeugend eingesetzt werden können – das gesamte Sortiment in Apothekenqualität finden Sie unter Arznei-Tee.
Abführmittel – Macrogol, Bisacodyl, Flohsamenschalen und weitere Optionen bei Verstopfung – von sanft bis wirksam, mit klarer Einordnung, welches Mittel wie lange geeignet ist.
Durchfall & Elektrolytersatz – Loperamid, Aktivkohle und Elektrolytlösungen für akuten Durchfall – mit der wichtigen Einordnung, wann Flüssigkeitsersatz Vorrang vor Stopfmitteln hat.
Sodbrennen – Antazida, H2-Blocker und Protonenpumpenhemmer für das brennende Gefühl hinter dem Brustbein – mit der Frage, wann Sodbrennen ärztlich abgeklärt werden sollte.
Blähungen & Krämpfe – Simethicon, Butylscopolamin und pflanzliche Mittel bei Blähbauch und Darmkrämpfen – häufig unterschätzt und gut selbst behandelbar.
Hefepilzinfektionen – Antimykotika bei Scheidenpilz und intestinalem Candidabefall, mit Einordnung, wann eine Eigenbehandlung sinnvoll ist und wann nicht.
Übelkeit & Erbrechen – Dimenhydrinat, Ingwer-Präparate und weitere Mittel bei Reiseübelkeit, Schwangerschaftsübelkeit oder Magenverstimmung.
Hämorrhoiden – Salben, Suppositorien und Pflegemittel bei Hämorrhoidalbeschwerden – häufiger als gedacht, behandelbar und kein Grund zur Scham.
Wann Magen-Darm-Beschwerden zum Arzt gehören
Die meisten Magen-Darm-Beschwerden sind harmlos und gut selbst behandelbar. Es gibt aber Warnsignale, bei denen eine ärztliche Abklärung nicht warten sollte: Blut im Stuhl oder Erbrochenen (auch schwarz-teeriger Stuhl), ungeplanter Gewichtsverlust, Schluckbeschwerden, Schmerzen, die mehr als ein bis zwei Wochen anhalten, Durchfall oder Verstopfung, die plötzlich und ohne erklärbare Ursache dauerhaft auftreten, sowie starke Bauchschmerzen mit Fieber. Diese Kombination könnte auf ernstere Erkrankungen hinweisen, die früh erkannt werden müssen.
Wie lange darf Durchfall dauern, bevor ich zum Arzt gehe?
Akuter Durchfall klingt bei Erwachsenen meist nach 2–3 Tagen ab. Länger als 3 Tage, Blut im Stuhl, hohes Fieber oder starke Flüssigkeitsverluste (besonders bei Kindern und älteren Menschen): bitte ärztlich abklären. Elektrolytersatz ist in dieser Zeit wichtiger als Stopfmittel.
Sodbrennen – ab wann sollte ich zum Arzt?
Gelegentliches Sodbrennen nach schweren Mahlzeiten oder Alkohol ist normal. Sodbrennen, das regelmäßig (mehr als zweimal pro Woche) auftritt oder trotz Selbstbehandlung nicht nachlässt, gehört ärztlich eingeordnet – unbehandelte Refluxkrankheit kann langfristig die Speiseröhre schädigen.
Darf ich Loperamid bei jedem Durchfall nehmen?
Nein – Loperamid stoppt die Darmbewegung und ist nur für unkomplizierten Durchfall gedacht, etwa auf Reisen oder bei wichtigen Terminen. Tabu ist es bei Fieber oder blutigem Durchfall: Dann könnten Bakterien die Ursache sein, die der Körper ausscheiden muss. Auch für Kinder unter 12 Jahren ist Loperamid in der Selbstmedikation nicht geeignet.
Was tun bei akutem Magen-Darm-Infekt?
Viel trinken (Wasser, Elektrolytlösung), leicht essen (Zwieback, Banane, Reis, gekochte Karotte), auf Milchprodukte und Fettiges verzichten. Loperamid kann den Durchfall stoppen, aber Elektrolytausgleich hat Vorrang. Bei Erbrechen zusätzlich kleine Schlucke statt große Mengen trinken.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.
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