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Diabetiker
Diabetiker: Alles für den Alltag mit Diabetes
Rund 8 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Diabetes – und der Alltag mit der Erkrankung braucht verlässliche Versorgung: vom Teststreifen über die Fußpflege bis zum Traubenzucker in der Jackentasche. Hier finden Sie alles geprüft von den Apothekerinnen und Apothekern Ihrer echten Apotheke seit 1979, versandkostenfrei ab 39 € – und mit E-Rezept immer versandkostenfrei. Metformin, Insulin & Co. lösen Sie bequem über unsere Seite für Dauermedikation ein – einmal eingerichtet, zuverlässig versorgt.
Die zwei Bereiche im Überblick
Diabetikerbedarf – Teststreifen, Lanzetten, Stechhilfen, Kontrolllösungen, Traubenzucker und Zubehör für Blutzuckermessgeräte – der Verbrauchsbedarf, der nie ausgehen darf. Passende Messgeräte und Sensoren finden Sie in unserer Geräte-Kategorie.
Fuß- & Hautpflege – Spezialisierte Pflege für die diabetische Haut: Urea-Cremes für trockene Füße und Schrunden, sanfte Reinigung und Schutzprodukte. Denn Diabetes macht die Haut trockener und verletzlicher – besonders an den Füßen.
Der diabetische Fuß: Tägliche Pflege ist Prophylaxe
Erhöhte Blutzuckerwerte können über die Jahre Nerven und Durchblutung der Füße beeinträchtigen – kleine Verletzungen werden dann später bemerkt und heilen schlechter. Deshalb gelten für Diabetiker eigene Pflegeregeln: täglich die Füße inspizieren (auch die Sohlen – ein Handspiegel hilft), Wasser lauwarm statt heiß (Temperatur mit dem Ellenbogen prüfen, wenn das Gefühl in den Füßen nachlässt), Füße gut abtrocknen (Zehenzwischenräume!), Urea-Creme gegen Hornhaut und Risse – aber niemals Hornhauthobel, Scheren mit spitzen Enden oder ätzende Hühneraugenpflaster. Bei Hornhautproblemen, eingewachsenen Nägeln oder Druckstellen ist die podologische Behandlung der sichere Weg – bei diagnostiziertem diabetischem Fußsyndrom übernimmt sie die Kasse auf ärztliche Verordnung.
Warum brauchen Diabetiker spezielle Fußpflege?
Weil Diabetes zwei Schutzsysteme schwächen kann: das Schmerzempfinden (Neuropathie) und die Durchblutung. Kleine Wunden werden übersehen und heilen schlecht – im schlimmsten Fall entsteht ein diabetisches Fußgeschwür. Tägliche Kontrolle, milde Pflege und der Verzicht auf scharfe Werkzeuge sind die wirksamste Vorbeugung.
Was tun bei Unterzuckerung?
Bei Anzeichen wie Zittern, Schwitzen, Heißhunger oder Konzentrationsstörungen: sofort schnelle Kohlenhydrate – bewährt sind Traubenzucker (ca. 20 g) oder ein Glas Saft, KEINE Schokolade (Fett verzögert die Aufnahme). Nach 15 Minuten Blutzucker kontrollieren, bei Bedarf wiederholen. Traubenzucker gehört in jede Tasche, jedes Auto und auf jeden Nachttisch. Bei Bewusstlosigkeit: sofort Notruf 112 – niemals Bewusstlosen etwas einflößen.
Zahlt die Krankenkasse meine Teststreifen?
Bei insulinpflichtigem Diabetes: ja, Teststreifen und Lanzetten werden verordnet – das Rezept lösen Sie bei uns versandkostenfrei ein. Bei Typ-2-Diabetes ohne Insulin übernehmen die Kassen Teststreifen nur in Ausnahmefällen (z. B. Therapieumstellung). Für Selbstzahler haben wir Teststreifen und Zubehör zu fairen Preisen – und beraten, welches System zu Ihrem Messgerät passt.
Welche Creme ist bei diabetischer Haut die richtige?
Für die tägliche Fußpflege haben sich Urea-Cremes (5–10 %) bewährt – sie binden Feuchtigkeit und lösen sanft Hornhaut. Wichtig: nicht zwischen die Zehen cremen (Feuchtigkeitsstau begünstigt Fußpilz). Bei Rissen, Rötungen oder offenen Stellen bitte ärztlich oder podologisch abklären statt selbst zu behandeln.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Veränderungen an den Füßen – Wunden, Rötungen, Druckstellen – bei Diabetes immer zeitnah ärztlich abklären lassen.
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