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Fuß- & Hautpflege
Fuß- & Hautpflege für Diabetiker: Warum Schaum-Cremes der Standard sind
Diabetische Haut braucht mehr als normale Pflege: Sie ist trockener, rissanfälliger und heilt langsamer – und gerade an den Füßen werden kleine Schäden durch Nervenschädigung oft nicht bemerkt. Hier finden Sie Allpresan diabetic, Eubos Diabetische Hautpflege, Akildia und weitere Spezialprodukte – geprüft von den Apothekerinnen und Apothekern Ihrer echten Apotheke seit 1979, versandkostenfrei ab 39 €.
Warum Schaum-Creme statt fetter Salbe?
Die Allpresan Schaum-Creme-Technologie ist beim diabetischen Fuß aus gutem Grund Standard: Der Schaum zieht innerhalb von Sekunden vollständig ein und hinterlässt keinen Fettfilm. Das ist mehr als Komfort – ein okklusiver Fettfilm staut Feuchtigkeit, weicht die Haut auf und schafft besonders zwischen den Zehen das feuchtwarme Klima, in dem Fußpilz gedeiht. Deshalb gilt bei Diabetes doppelt: Zehenzwischenräume niemals eincremen – nur Fußrücken, Sohle und Ferse. Socken können direkt nach dem Einziehen wieder angezogen werden.
Mit Urea, ohne Urea oder Mikrosilber – welche Variante?
Mit Urea (Allpresan Intensiv+Repair mit Urea): Harnstoff bindet Feuchtigkeit in der Hornschicht und löst Verhornungen – erste Wahl bei trockener, verhornter Haut und zur Schrunden-Vorbeugung. Wichtig: Urea kann auf offenen Rissen brennen – dort erst die Variante ohne Urea, bis die Haut geschlossen ist. Ohne Urea (Allpresan ohne Urea, auch mit beruhigendem Duft): für empfindliche, gereizte Haut und den Einstieg. Mikrosilber+Repair: ergänzt antimikrobielles Silber für Haut mit Infektionsneigung. Für Beine und Körper: Eubos Diabetische Hautpflege (Fuß+Bein Creme, Körper Lotion). Akildia bietet klassischen Fußschutz, Diabest die Budget-Basispflege. Den Diabetiker-Überblick finden Sie unter Diabetiker.
Pflege ist nur die Hälfte – Kontrolle ist die andere
Die tägliche Fußpflege ist der beste Moment für die tägliche Fußinspektion: Druckstellen, Rötungen, Blasen, Risse und Hornhautveränderungen – auch an den Sohlen (Spiegel) und zwischen den Zehen. Wer durch Neuropathie wenig spürt, sieht Probleme früher als er sie fühlt. Veränderungen, die nach zwei Tagen nicht abheilen, gehören in ärztliche oder podologische Begutachtung – beim diabetischen Fuß entscheidet frühes Handeln. Bei diagnostiziertem diabetischem Fußsyndrom hat die podologische Behandlung Vorrang vor der Selbstpflege; sie ist dann ärztlich verordnungsfähig.
Darf ich als Diabetiker Hornhaut selbst entfernen?
Vorsicht: Hobel, Klingen und scharfe Raspeln sind tabu – das Verletzungsrisiko ist bei reduziertem Schmerzempfinden zu hoch. Besser: regelmäßige Urea-Pflege löst Verhornung sanft, hartnäckige Hornhaut gehört in podologische Hände. Auch aggressive Hornhaut-Pflaster mit Salicylsäure sind beim Diabetes ungeeignet.
Wie oft sollte ich die Füße eincremen?
Täglich, idealerweise nach dem Waschen und gründlichen Abtrocknen (auch zwischen den Zehen abtrocknen – aber dort nicht cremen). Bei stark trockener Haut morgens und abends. Die Schaum-Cremes machen die tägliche Routine schnell – und Regelmäßigkeit schlägt Intensität.
Bei diabetischem Fußsyndrom, offenen Stellen oder schlecht heilenden Wunden: ärztliche bzw. podologische Behandlung. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.
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