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Blasengesundheit beim Mann: Warum hier andere Regeln gelten als bei Frauen

Brennen beim Wasserlassen, ständiger Harndrang, Druck im Unterbauch – was bei Frauen meist eine unkomplizierte Blasenentzündung ist, hat beim Mann fast immer eine Ursache, die abgeklärt gehört. Hier erfahren Sie, warum das so ist, und finden die pflanzlichen Präparate – Canephron, Aqualibra, Spültees und mehr –, die die ärztliche Behandlung sinnvoll begleiten. Geprüft von Ihrer echten Apotheke seit 1979, versandkostenfrei ab 39 €.

Harnwegsinfekt beim Mann: immer ärztlich abklären

Die männliche Harnröhre ist lang – Bakterien haben es schwer. Kommt es trotzdem zum Infekt, steckt häufig etwas dahinter: eine vergrößerte Prostata mit Restharn, eine Prostatabeteiligung (Prostatitis) oder eine Abflussstörung. Deshalb gilt jeder Harnwegsinfekt beim Mann als kompliziert und gehört in ärztliche Behandlung – meist mit Antibiotikum. Sofort zum Arzt bei: Fieber und Schüttelfrost, Blut im Urin, Hodenschmerzen oder wenn gar kein Wasserlassen mehr möglich ist (Harnverhalt – Notfall!).

Pflanzliche Begleitung: sinnvoll neben der ärztlichen Therapie

Nach der Diagnose leisten pflanzliche Arzneimittel gute Dienste: Canephron N und Uno (Rosmarin, Liebstöckel, Tausendguldenkraut) wirken entzündungshemmend und krampflösend – als Begleitung zur Antibiose und danach zur Ausheilung. Aqualibra, Solidago Aristo und Solidacur (Goldrute) unterstützen die Durchspülung, Utipro akut & protect (D-Mannose) bindet E.-coli-Bakterien. Die Basis jeder Blasentherapie bleibt Flüssigkeit: Urol Flux Brausetabletten oder die klassischen Blasen-Nieren-Tees (Heumann Solubitrat, Sidroga, H&S, Bombastus, Salus Nr. 23) verbinden Trinkmenge mit harntreibenden Heilpflanzen – mindestens zwei Liter täglich spülen Erreger mechanisch aus.

Die häufigste Ursache ist gar kein Infekt: die Prostata

Wenn nicht Brennen, sondern häufiger und nächtlicher Harndrang, schwacher Strahl und Nachtröpfeln das Bild bestimmen, ist beim Mann ab 50 meist nicht die Blase das Problem, sondern die gutartig vergrößerte Prostata, die die Harnröhre einengt. Dafür stehen Prostagutt duo (Sägepalme + Brennnesselwurzel) und Apoprostat (Beta-Sitosterin) bereit – die vollständige Auswahl mit ausführlicher Beratung finden Sie unter Prostatabeschwerden.

Woran erkenne ich eine Prostatitis?

Typisch sind Schmerzen im Dammbereich (zwischen Hodensack und After), Brennen beim Wasserlassen, häufiger Drang und manchmal Fieber – akut ist sie ein Fall für sofortige ärztliche Behandlung. Die chronische Form verläuft milder, aber hartnäckig; hier werden begleitend auch Pollenextrakte und entzündungshemmende Phytotherapie eingesetzt.

Kann ich als Mann einer Blasenentzündung vorbeugen?

Ausreichend trinken, die Blase regelmäßig und vollständig entleeren (bei Prostatavergrößerung: Doppelmiktion – nach dem Wasserlassen kurz warten und nachentleeren), Unterkühlung vermeiden. Und die wichtigste Prävention: die Prostata-Ursache behandeln, denn Restharn ist der Nährboden für wiederkehrende Infekte.

Harnwegsinfekte beim Mann gehören grundsätzlich in ärztliche Behandlung; pflanzliche Präparate begleiten diese, ersetzen sie aber nicht. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.

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