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Produkt wurde hinzugefügt
Produktinformationen
Details
Abgabehinweis: Rezeptpflichtig
Kosmetikum nach EG-Verordnung: Nein
Lebensmittel: Nein
Monopräparat: Ja
Nahrungsergänzungsmittel: Nein
Notfallkontrazeptiva: Nein
Pflanzliches Arzneimittel: Nein
Tierarzneimittel: Nein
PZN: 01941087
Produktname: MOVENTIG 25MG
Anbieter: EurimPharm Arzneimittel GmbH
Packungsgröße: 90 St
Darreichungsform: Filmtabletten
Wirksubstanz:

Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Opioide vom Phenanthren-Typ (z.B. Morphin)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Mannitol!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Phenole und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.

Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Falls Sie nicht in der Lage sind, die Tablette als Ganzes zu schlucken, können Sie diese vor der Anwendung auch zerstoßen und mit Wasser gemischt einnehmen. Stellen Sie sicher, dass keine Rückstände im Glas verbleiben.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Magen-Darm-Beschwerden, wie Bauchschmerzen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Typ Name Menge
Typ Wirkstoff Name Naloxegol oxalat Menge 28,45 mg
Typ Wirkstoff Name Naloxegol Menge 25 mg
Typ Hilfsstoff Name Mannitol Menge +
Typ Hilfsstoff Name Cellulose, mikrokristalline Menge +
Typ Hilfsstoff Name Croscarmellose natrium Menge +
Typ Hilfsstoff Name Magnesium stearat Menge +
Typ Hilfsstoff Name Propylgallat Menge +
Typ Hilfsstoff Name Hypromellose Menge +
Typ Hilfsstoff Name Titandioxid Menge +
Typ Hilfsstoff Name Macrogol Menge +
Typ Hilfsstoff Name Eisen(III)-oxid Menge +
Typ Hilfsstoff Name Eisen(II,III)-oxid Menge +
Anwendungsgebiete
- Verstopfung durch Opiate
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Naloxegol ist ein ähnlicher Wirkstoff wie Naloxon, der zur Hemmung der Wirkung von Opioiden eingesetzt wird. Naloxegol bindet an einen bestimmten Typ von Opioidrezeptor und verhindert so, dass Opioide an diese Rezeptoren binden. Durch die Blockade der Rezeptoren im Darm lindert Naloxegol die durch Opioide verursachte Verstopfung, beeinträchtigt jedoch nicht deren schmerzlindernde Wirkung.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Magen-Darm-Verschluss, auch bei erhöhtem Risiko für ein Wiederauftreten
- Krebserkrankung, mit erhöhtem Risiko für einen Magen-Darm-Duchbruch, wie z.B.
- Bösartiger Magen-Darm-Tumor
- Bauchfellkrebs-Erkrankung (Peritonealkarzinom)
- Wiederkehrender Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)
- Fortgeschrittener Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.


Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Bauchschmerz
- Schmerzen im Oberbauch
- Unterleibsschmerzen
- Schmerz im Magen-Darm-Trakt
- Durchfall durch Arzneimittel
- Nasen-Rachen-Entzündung
- Kopfschmerzen
- Entweichen von Darmgasen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Schwitzen (Hyperhidrose) durch Medikamente
- Entzugssyndrom beim Medikamentenmissbrauch

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

E-Rezept wird eingelöst