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Ohr: Mittel bei Ohrenschmerzen, Tinnitus & für die Gehorpflege

Vom verstopften Gehörgang über Ohrenschmerzen bis zum lästigen Ohrenrauschen – die Apotheke bietet für viele Ohrenbeschwerden sinnvolle Unterstützung. Hier finden Sie den Überblick über das gesamte Ohr-Sortiment, geprüft von den Apothekerinnen und Apothekern Ihrer echten Apotheke seit 1979, versandkostenfrei ab 39 €.

Die vier Bereiche im Überblick

Ohrenschmerzen – Ohrentropfen wärmen, lindern und können den Gehörgang pflegen. Viele Ohrenschmerzen entstehen durch Erkältungen (Mittelohr-Druck über die Ohrtrompete) oder Zugluft – der richtige Ersthelfer aus der Apotheke und klare Zeichen, wann der HNO-Arzt dran ist.

Tinnitus – Ohrenrauschen, -pfeifen oder -summen kann viele Ursachen haben. Die Apotheke bietet ergänzende Mittel; wichtig ist aber die ärztliche Einordnung, besonders bei plötzlichem oder einseitigem Tinnitus.

Gehörschutz & Pflege des Gehörgangs – Ohrenstöpsel für Konzert, Schlaf oder Arbeit, Cerumen-Löser bei Ohrenschmalz-Verstopfung und Pflegemittel für den Gehörgang.

Homöopathische Produkte – Registrierte homöopathische Arzneimittel für den Ohr-Bereich, ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Wann das Ohr sofort ärztliche Aufmerksamkeit braucht

Einige Ohrenbeschwerden gehören nicht in die Selbstbehandlung: Plötzlicher Hörverlust (Hörsturz) ist ein medizinischer Notfall – sofort zum HNO oder in die Notaufnahme, nicht abwarten. Eitrige Ohrentzündung mit Ausfluss braucht ärztliche Behandlung und oft Antibiotika. Starke einseitige Ohrenschmerzen mit Fieber, Tinnitus, der plötzlich und einseitig einsetzt, sowie Schwindel in Kombination mit Ohrenbeschwerden – alles: HNO, nicht Apotheke. Unsere Mittel sind für leichtere, klar einzuordnende Beschwerden gedacht.

Helfen Ohrentropfen bei Ohrenschmerzen?

Ohrentropfen können bei leichten, klar durch Zugluft oder Erkältungsdruck bedingten Beschwerden lindern. Bei Mittelohrprobleme (Druck von innen) erreichen Tropfen die Ursache nicht – hier hilft eher das abschwellende Nasenspray, das die Ohrtrompete öffnet. Bei Trommelfellverletzung dürfen keine Ohrentropfen ohne ärztliche Freigabe verwendet werden.

Ohr verstopft – was tun?

Ein Gefühl von Verstopfung kann verschiedene Ursachen haben: Ohrenschmalz-Ansammlung (Cerumen), Druck durch Schnupfen oder Höhenunterschied, Wasser im Gehörgang. Bei Cerumen helfen Cerumenolytika (weichen das Schmalz auf); Druck durch Schnupfen bessert sich mit abschwellendem Nasenspray. Wasser nach dem Schwimmen: Kopf neigen und die Schwerkraft arbeiten lassen. Bei anhaltendem Verstopfungsgefühl: HNO.

Wann ist ein Tinnitus gefährlich?

Plötzlicher, einseitiger Tinnitus – besonders mit Gehörverlust – ist ein Warnsignal und gehört umgehend zum HNO-Arzt. Chronischer, beidseitiger Tinnitus ohne Gehörverlust ist meist weniger bedrohlich, sollte aber einmal ärztlich eingeordnet werden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.

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