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Pflaster
Pflaster: Classic, Sensitive oder Aqua Protect – der Sorten-Navigator
Pflaster ist nicht gleich Pflaster: Fürs Knie eines Sechsjährigen, die Dusche nach dem Schnitt und die empfindliche Altershaut braucht es drei verschiedene Lösungen. Hier finden Sie das komplette Sortiment von Hansaplast, Leukoplast, Draco und Compeed – geprüft von den Apothekerinnen und Apothekern Ihrer echten Apotheke seit 1979, versandkostenfrei ab 39 €.
Welches Pflaster für welche Situation?
Die Familien im Überblick: Classic ist die robuste Meterware zum Zuschneiden (6 oder 8 cm breit, ab 3,20 €) – wirtschaftlicher als Strips, weil Sie exakt die Länge schneiden, die die Wunde braucht. Elastic dehnt sich mit und hält an Bewegungszonen wie Fingergelenken und Ellenbogen, wo starre Pflaster Falten schlagen. Universal-Strips sind die wasserfesten Alltagshelfer für die Schublade (0,17 €/Stück) – und hier lohnt Genauigkeit: Wasserfest heißt wasserabweisend beim Händewaschen; wirklich wasserdicht für Dusche und Schwimmbad ist die Aqua-Protect-Linie – als Strips und als steriler 10×20-Wundverband, ergänzt vom Dracopor waterproof. Für größere Wunden ohne Wasserkontakt: die sterilen Klassiker Cutiplast Plus (0,90 €/Verband) und der Hansaplast Sensitive Wundverband. Und der Spezialist: Compeed Fingerrisse (Hydrokolloid) polstert die schmerzhaften Winterrisse an den Fingerkuppen tagelang – ein Pflaster, das man erst versteht, wenn man es einmal gebraucht hat.
Empfindliche Haut, Kinderhaut & das Ablöse-Problem
Wenn normale Pflaster röten oder jucken, steckt oft eine Kontaktreaktion auf den Kleber dahinter – die Lösung heißt hypoallergen: Hansaplast Sensitive (Meterware, Strips, Fixierpflaster und sogar als Kinder-Strips) sowie die seidenweichen Fixierpflaster Leukosilk und Dracosilk, die auch dünne Altershaut beim Abziehen nicht verletzen – während Leukoplast der starke Halter für robuste Haut bleibt und Fixomull große Flächen abdeckt. Für die kleinen Patienten sind Kinder-Pflasterstrips mit Mickey & Friends mehr als Deko: Ein Motiv-Pflaster verwandelt Geschrei in Stolz – das beste Kooperations-Werkzeug der Hausapotheke. Und der Trick fürs schmerzarme Ablösen bei allen Pflastern: nicht ruckartig gegen die Haarrichtung reißen, sondern die Klebefläche mit etwas Wasser oder einem Tropfen Babyöl anlösen und flach zur Haut abziehen.
Wie lange darf ein Pflaster draufbleiben?
Gewechselt wird nach Bedarf, nicht nach Uhr: spätestens wenn es durchfeuchtet, verschmutzt oder abgelöst ist – im Alltag meist täglich. Die Wunde dabei kurz ansehen: Rötung, Schwellung oder pochender Schmerz sind Zeichen einer Infektion und ein Fall für ärztlichen Rat statt fürs nächste Pflaster.
Heilt eine Wunde unter dem Pflaster nicht schlechter?
Im Gegenteil – unter dem Pflaster bleibt die Wunde leicht feucht, und genau so heilt Haut schneller und mit weniger Narbe als unter einer harten Kruste. Das „Luft dranlassen“ ist ein Mythos; wie die moderne Wundversorgung komplett funktioniert, lesen Sie bei den Erste-Hilfe-Produkten.
Bei tiefen, stark verschmutzten oder sich entzündenden Wunden sowie Bisswunden: ärztliche Abklärung. Bei Fragen berät Ihre Ärztin, Ihr Arzt oder Ihre Apotheke.
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