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Trockene Augen: Linderung für das Kratzen, Brennen und Müdigkeitsgefühl

Trockene Augen sind eines der häufigsten Augenbeschwerden – und in unserer Bildschirm- und Klimaanlagen-Welt immer öfter ein Dauerproblem. Hier finden Sie befeuchtende Augentropfen, Augengele und -salben zur Linderung – geprüft von den Apothekerinnen und Apothekern Ihrer echten Apotheke seit 1979, versandkostenfrei ab 39 €.

Warum werden Augen trocken?

Die häufigsten Auslöser: langes Starren auf Bildschirme (wir blinzeln dabei deutlich seltener), trockene Heizungs- oder Klimaanlagenluft, Kontaktlinsentragen, Schlaf- oder Flüssigkeitsmangel und hormonelle Veränderungen – Trockene-Augen-Beschwerden nehmen in und nach den Wechseljahren oft zu. Auch bestimmte Medikamente (Antihistaminika, Antidepressiva, blutdrucksenkende Mittel) können die Tränenproduktion verringern. Wer regelmäßig und intensiv an trockenen Augen leidet, sollte das ärztlich einordnen lassen – manchmal steckt eine behandelbare Grunderkrankung dahinter.

Tropfen, Gel oder Salbe – die richtige Form für Ihre Situation

Augentropfen mit Hyaluronsäure (z. B. Hylo, Artelac) benetzen die Hornhaut und stabilisieren den Tränenfilm – kurzfristig und sehklar, für tagsüber und auch bei Kontaktlinsen (auf Linsenkompatibilität achten). Augengele (viskoser) halten länger und sind gut für mittelschwere Beschwerden oder wenn Sie weniger oft tropfen möchten. Augensalben mit Dexpanthenol (z. B. Bepanthen Augen, Corneregel) sind das Schwergewicht für die Nacht: maximale Feuchtigkeit über viele Stunden, verzerren kurzzeitig die Sicht, tagsüber kaum einsetzbar. Der Aufbau, der für viele gut funktioniert: Tropfen tagsüber nach Bedarf, Salbe abends vor dem Schlafen.

Konservierungsstoffe – klein, aber bedeutsam

Bei trockenen Augen verwenden viele Betroffene Augentropfen mehrmals täglich, oft über Monate. Hier werden Konservierungsstoffe zum Thema: Sie halten Mehrfach-Fläschchen keimfrei, können bei regelmäßigem Gebrauch aber die Hornhaut reizen – ausgerechnet das, wogegen man die Tropfen nimmt. Konservierungsmittelfreie Tropfen sind bei häufiger, langfristiger Anwendung die bessere Wahl – in Fläschchen-Systemen wie dem Hylo Comod oder als Einzel-Dosetten. Die Einzel-Dosette nach dem Öffnen sofort verwenden und wegwerfen, auch wenn noch Flüssigkeit übrig ist. Und: Mehrfach-Fläschchen nicht über das auf dem Etikett vermerkte Datum nach dem Öffnen hinaus verwenden, auch wenn sie noch voll aussehen. Mehr dazu in der Elternkategorie Auge, Nase & Ohr.

Wie oft darf ich Augentropfen bei trockenen Augen verwenden?

Befeuchtende Tränenersatzmittel können so oft verwendet werden, wie es guttut – es gibt keine Obergrenze wie beim abschwellenden Nasenspray. Je nach Schweregrad 3–8 Mal täglich oder öfter; wichtig ist die Wahl konservierungsmittelfreier Produkte bei häufiger Anwendung.

Hylo oder Artelac – was ist besser bei trockenen Augen?

Beide sind Hyaluronsäure-basierte Tränenersatzmittel und wirken ähnlich. Hylo punktet mit dem Comod-System (konservierungsmittelfrei, Mehrfachflasche), Artelac bietet verschiedene Viskositätsstufen. Ob eine Variante besser anschlägt, ist individuell – ein Wechsel kostet wenig und lohnt sich.

Dürfen Kontaktlinsenträger Augentropfen bei trockenen Augen verwenden?

Ja – wenn das Präparat als linsenkompatibel ausgewiesen ist. Viele Hyaluronsäure-Tropfen ohne Konservierungsstoffe sind direkt mit Linsen anwendbar; der Hinweis steht auf Verpackung und Beipackzettel.

Wann sollte ich mit trockenen Augen zum Augenarzt?

Wenn die Beschwerden trotz Augentropfen anhalten oder schlimmer werden, Sehveränderungen auftreten, Schmerzen oder starke Lichtempfindlichkeit dazukommen – oder wenn Sie regelmäßig über Monate betroffen sind. Chronisch trockene Augen haben manchmal behandelbare Ursachen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.

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