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Scheidentrockenheit: Hormonfreie Hilfe, die wirklich ankommt

Scheidentrockenheit ist weit verbreitet und wird viel zu selten angesprochen – dabei lässt sie sich gut behandeln. Ob in den Wechseljahren, in der Stillzeit oder unter bestimmten Medikamenten: Hier finden Sie Vagisan FeuchtCreme, KadeHydro, Sagella poligyn 50+ und weitere hormonfreie Präparate – diskret geliefert und geprüft von den Apothekerinnen und Apothekern Ihrer echten Apotheke seit 1979, versandkostenfrei ab 39 €.

Warum wird die Scheide trocken?

Die häufigste Ursache ist Östrogenmangel – in den Wechseljahren, aber auch in der Stillzeit oder unter hormoneller Verhütung. Weitere Auslöser: bestimmte Medikamente (Antihistaminika, einige Antidepressiva), Krebstherapien, Stress und übertriebene Intimhygiene mit Seife, die den natürlichen Schutzfilm zerstört. Die Folgen – Juckreiz, Brennen, Schmerzen beim Sex, erhöhte Infektanfälligkeit – sind keine Bagatelle, sondern behandelbar. Bei der Intimwäsche gilt übrigens: lauwarmes Wasser genügt, allenfalls seifenfreie, pH-angepasste Waschlotion – die Scheide reinigt sich selbst.

Creme, Gel oder Ovula – welche Form passt?

Feuchtcremes (Vagisan FeuchtCreme – mit Applikator für innen, ohne für den äußeren Intimbereich – Lactofem, Döderlein, Multi-Gyn) spenden Lipide und Feuchtigkeit zugleich: die reichhaltigste Pflege, ideal bei ständigem Trockenheitsgefühl. Befeuchtungsgele (KadeHydro, Gynomunal, Gynofit) sind leichter, ziehen schnell ein und eignen sich auch unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr. Ovula (Sagella poligyn 50+, KadeHydro, Vulniphan mit Hyaluronsäure) schmelzen über Nacht und wirken tief in der Scheide – praktisch für die regelmäßige Basispflege 2–3× pro Woche. Milchsäure-Präparate (Vagisan Milchsäure, Kadeflora) stabilisieren zusätzlich den pH-Wert und unterstützen die natürliche Schutzflora – sinnvoll nach Infektionen und zur Prävention. Ergänzend: Milchsäurebakterien für die Vaginalflora.

Hormonfrei oder Hormoncreme – die Behandlungsstufen

Hormonfreie Befeuchtung ist die erste Stufe – wirksam, nebenwirkungsarm, rezeptfrei. Reicht sie nicht aus, ist die lokale Estriol-Creme (niedrig dosiertes Östrogen, verschreibungspflichtig) die zweite Stufe: Sie behandelt die Ursache des östrogenbedingten Schleimhautabbaus direkt – ein Gespräch mit der Gynäkologin lohnt sich, wenn hormonfreie Pflege nach 4–6 Wochen nicht genügt. Beide Ansätze lassen sich auch kombinieren.

Vagisan FeuchtCreme oder Befeuchtungsgel – was ist besser?

Die FeuchtCreme ist reichhaltiger (Lipide + Feuchtigkeit) – erste Wahl bei dauerhafter Trockenheit und gereizter Haut. Gele sind leichter und diskreter – gut für zwischendurch und vor dem Sex. Viele Frauen kombinieren: Creme als Basispflege, Gel nach Bedarf.

Sind die Produkte mit Kondomen verträglich?

Nicht alle – fetthaltige Cremes können Latexkondome angreifen und unsicher machen. Wasserbasierte Gele sind in der Regel kondomsicher. Vor der Anwendung mit Kondomen: Packungsbeilage des jeweiligen Produkts prüfen.

Wann sollte ich mit Scheidentrockenheit zur Ärztin?

Wenn zusätzlich Blutungen, starke Schmerzen oder auffälliger Ausfluss auftreten, wenn die Beschwerden nach einer Krebstherapie bestehen oder wenn hormonfreie Pflege nach 4–6 Wochen nicht ausreicht. Scheidentrockenheit ist ein häufiges, gut behandelbares Thema – auch für die ärztliche Sprechstunde kein Tabu.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.

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