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Vaginalflora
Vaginalflora: Milchsäurebakterien für ein gesundes vaginales Milieu
Eine gesunde Scheidenflora wird von Laktobaziillen dominiert – sie produzieren Milchsäure, halten den pH-Wert niedrig und schützen so vor Pilzen und Bakterien. Hier finden Sie Vagiflor, Vagisan ProbioFlora, Kadeflora, Döderlein und weitere – geprüft von den Apothekerinnen und Apothekern Ihrer echten Apotheke seit 1979, versandkostenfrei ab 39 €.
Wann Milchsäurebakterien sinnvoll sind
Die Scheidenflora kann durch viele Faktoren gestört werden: Antibiotikatherapie (tötet auch Laktobazillen ab), Hormonschwankungen (Menstruation, Schwangerschaft, Wechseljahre), häufige Intimduschungen, Stress und Verhütungsmittel. Typische Zeichen einer Dysbiose: veränderter Ausfluss (färber, unangenehm riechend, in Menge verändert) oder Juckreiz. Vaginale Milchsäurebakterien-Präparate unterstützen die Wiederherstellung des natürlichen Milieus – besonders nach Antibiotika-Therapie und bei wiederkehrendem Scheidenpilz zur Prävention.
Vaginalkapseln oder Vaginalzäpfchen – was ist besser?
Vaginalkapseln (Vagisan ProbioFlora, Kadeflora, Döderlein, Gynophilus) lösen sich in der Scheide auf und setzen die Milchsäurebakterien direkt frei – einfach in der Anwendung, keine Applikatoren nötig. Vaginalzäpfchen (Vagiflor) enthalten Laktobazillen in einer Trägersubstanz und schmelzen bei Körpertemperatur. Gynella Flora und Gynella Balance sind Suppositorien – Gynella Balance speziell bei bestehendem Ungleichgewicht. Alle Formen sind vaginal anzuwenden, meist abends liegend. Den Frauengesundheits-Überblick finden Sie unter Frauengesundheit.
Wann zum Arzt – nicht alle Beschwerden sind Dysbiose
Veränderter Ausfluss mit starkem fischigem Geruch deutet auf bakterielle Vaginose (BV) hin – eine Überwucherung mit Anaerobbakterien. BV benötigt eine Antibiotika-Therapie (Metronidazol); Milchsäurebakterien können ergänzend helfen, ersetzen aber nicht das Antibiotikum. Neu auftretende, unbekannte Beschwerden oder Beschwerden in der Schwangerschaft gehören immer gynäkologisch abgeklärt.
Wie lange nehme ich Milchsäurebakterien vaginal an?
Nach Antibiotikatherapie: 6–14 Tage, direkt im Anschluss. Bei Prävention nach wiederkehrendem Pilz: über mehrere Wochen, z. B. 1× wöchentlich als Erhaltungstherapie. Die Packungsbeilage des jeweiligen Präparats gibt die empfohlene Dauer an.
Kann ich Milchsäurebakterien in der Schwangerschaft anwenden?
Vaginale Milchsäurebakterien gelten generell als sicher in der Schwangerschaft – gestörte Vaginalflora in der Schwangerschaft erhöht das Frühgeburtsrisiko, weshalb die Wiederherstellung des gesunden Milieus wichtig ist. Bei Beschwerden in der Schwangerschaft: immer zuerst die Gynäkologin informieren.
Was ist der Unterschied zwischen Vagiflor und Vagisan?
Beide enthalten Lactobacillus acidophilus-Stämme für die Wiederherstellung der Vaginalflora. Vagiflor als Vaginalzäpfchen, Vagisan ProbioFlora als Vaginalkapsel – verschiedene Darreichungsformen, vergleichbare Wirkung. Die Wahl ist oft eine persönliche Präferenz der Darreichungsform.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Bei neu auftretenden Beschwerden oder in der Schwangerschaft: gynäkologische Abklärung empfohlen.
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