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Nasennebenhöhlen: Was hinter dem Druck steckt – und was hilft

Dumpfer Druck über Stirn und Wangen, ein Gefühl als würde der Kopf platzen, Schmerzen beim Bücken – wenn sich eine Erkältung in die Nasennebenhöhlen vorarbeitet, ist das lästiger als einfaches Schnupfen. Hier finden Sie zugelassene Präparate bei Nasennebenhöhlen-Beschwerden – von Sinupret und GeloMyrtol forte bis zu geeigneten Nasensprays – geprüft von den Apothekerinnen und Apothekern Ihrer echten Apotheke seit 1979, versandkostenfrei ab 39 €.

Warum die Nasennebenhöhlen mitmachen

Die Nasennebenhöhlen – kleine luftgefüllte Hohlräume in Stirn, Wangenknochen und Siebbein – sind über winzige Verbindungsöffnungen mit der Nase verbunden. Wenn die Nasenschleimhaut durch einen Erkältungsvirus anschwillt, werden diese Öffnungen enger oder verschlossen: Das Sekret in den Nebenhöhlen kann nicht mehr abfließen, es staut sich – und genau das fühlen Sie als Druck und Schmerz. Abschwellende Nasensprays sind deshalb das erste Mittel, nach dem Apothekerinnen und Apotheker bei Nebenhöhlenbeschwerden greifen: Sie öffnen die Verbindungskanäle und ermöglichen den Abfluss.

Sinupret & GeloMyrtol: Die zugelassenen Pflanzenmittel

Sinupret (Bionorica) ist ein zugelassenes pflanzliches Arzneimittel, das bei akuten, unkomplizierten Entzündungen der Nasennebenhöhlen eingesetzt wird. Die fünf Heilpflanzen-Kombination (Enzian, Schlüsselblume, Sauerampfer, Holunder, Eisenkraut) verflüssigt den Schleim und fördert seinen Abfluss. Sinupret eXtract und Sinupret forte sind die hochdosierten Tablettenversionen für Erwachsene, Sinupret Saft die kindgerechte Form. Wichtig: Sinupret braucht regelmäßige Einnahme über mehrere Tage – es wirkt nicht als Akut-Soforthelfer. GeloMyrtol forte (Myrtol-Kapseln) wirkt bei Bronchitis und Nasennebenhöhlenentzündung schleimlösend von innen und kann gut mit Sinupret kombiniert werden. Beide Mittel ergänzen das abschwellende Nasenspray, ersetzen es aber nicht. Die Übersicht aller Erkältungsmittel finden Sie unter Erkältung & Grippe.

Wann aus Schnupfen eine Sinusitis wird – und wann zum Arzt

Die meisten Nebenhöhlenbeschwerden nach einer Erkältung sind viral und heilen von selbst ab – Antibiotika helfen dagegen nicht und sind deshalb nicht indiziert. Bitte ärztlich abklären lassen bei: sehr starken Gesichtsschmerzen, die sich durch Bücken verstärken; Fieber über 38,5 Grad; einseitigen Beschwerden; Beschwerden, die nach 10–14 Tagen nicht besser werden oder nach einer Besserung wieder aufflackern; Schwellungen am Auge oder der Stirn. Diese Zeichen können auf eine bakterielle Superinfektion hinweisen, die tatsächlich eine ärztliche Behandlung braucht.

Was hilft am schnellsten bei Nebenhöhlendruck?

Abschwellendes Nasenspray – es öffnet die Verbindungskanäle, damit Sekret abfließen kann. Dazu Sinupret regelmäßig über mehrere Tage und viel trinken (verflüssigt das Sekret). Inhalieren mit warmem Wasserdampf unterstützt den Abfluss ebenfalls.

Sinupret eXtract oder Sinupret forte – was ist der Unterschied?

Beide enthalten denselben Pflanzen-Extrakt, aber Sinupret eXtract ist höher konzentriert und wird seltener eingenommen (1–2× täglich). Sinupret forte hat eine etwas höhere Einzeldosis des klassischen Gesamtextrakts (3× täglich). Der Unterschied im Alltag ist gering; die Einnahmehäufigkeit kann aber ein Faktor sein.

Wie lange muss ich Sinupret einnehmen?

Mindestens 7–14 Tage regelmäßig – Sinupret ist kein Akut-Spray, sondern ein Präparat, das über kontinuierliche Einnahme die Schleimhaut und den Sekretabfluss unterstützt. Wer abbricht, sobald es besser geht, verschenkt die Wirkung.

Brauche ich bei Nasennebenhöhlenentzündung Antibiotika?

In den meisten Fällen nicht – die überwiegende Mehrheit der Nasennebenhöhlenentzündungen ist viral und heilt ohne Antibiotika ab. Antibiotika helfen nur bei bakterieller Infektion, die der Arzt einschätzen muss. Zu früher Einsatz fördert Resistenzen ohne Nutzen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.

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