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Fluorid & Vitamin D3 für Säuglinge: Kariesschutz und Rachitisprophylaxe

Fluorid und Vitamin D3 gehören zu den wichtigsten Präventivmaßnahmen im ersten Lebensjahr – empfohlen von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und der Deutschen Gesellschaft für Zähne, Mund und Kiefer. Hier finden Sie Zymafluor D, D-Fluoretten, Fluor Vigantol und Dekristol Fluor – geprüft von den Apothekerinnen und Apothekern Ihrer echten Apotheke seit 1979, versandkostenfrei ab 39 €.

Warum Fluorid und Vitamin D3 zusammen?

Vitamin D3 ist in den ersten Lebensmonaten unverzichtbar für die Knochenentwicklung und Rachitisprophylaxe – Säuglinge können keinen ausreichenden Sonnenkontakt haben und Muttermilch enthält wenig Vitamin D. Fluorid härtet den wachsenden Zahnschmelz und schützt so vor Karies bei den ersten Milchzähnen. Die Kombination beider Wirkstoffe in einer Tablette erleichtert die tägliche Gabe – daher sind alle Präparate dieser Kategorie Kombinationspräparate.

500 oder 1000 I.E. D3 – welche Dosis für welches Alter?

Die genaue Dosierung legt der Kinderarzt fest – sie hängt von Alter, Ernährung (Stillen vs. Formulanahrung, die oft bereits D3 enthält) und Jahreszeit ab. Als Orientierung: 500 I.E. D3 + 0,25 mg Fluorid (Zymafluor D 500, Dekristol Fluor 500, Fluor Vigantol 500, D-Fluoretten 500) ist die übliche Startdosis ab der zweiten Lebenswoche bis zum vollendeten ersten Lebensjahr. 1000 I.E. D3 + 0,5 mg Fluorid (Zymafluor D 1000, Fluor Vigantol 1000) wird häufig im zweiten Lebensjahr eingesetzt, insbesondere im Winter. Bitte immer nach kinderärztlicher Empfehlung dosieren – die richtige Dosis ist individuell.

Was es bei der Fluoridgabe zu beachten gibt

Fluorid in der richtigen Dosis ist sicher und wichtig – in zu hoher Dosis über längere Zeit kann es zu Fluorose führen: weißliche Flecken auf den bleibenden Zähnen. Deshalb gilt: keine zusätzliche fluoridhaltige Kinderzahnpasta gleichzeitig ohne ärztliche Absprache, und die empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten. Bei Formulanahrung (die oft Fluorid enthält) und fluoridreichem Leitungswasser den Kinderarzt fragen, ob die Dosis angepasst werden sollte. Den Mineralstoff-Überblick finden Sie unter Mineralstoffe & Spurenelemente.

Zymafluor D oder D-Fluoretten – was ist besser?

Beide enthalten 500 I.E. Vitamin D3 und 0,25 mg Fluorid und wirken identisch. Die Wahl ist eine Frage der Packungsgröße, des Preises und persönlicher Präferenz. Manche Säuglinge bevorzugen die Textur eines Präparats – bei Ablehnung einfach das andere probieren.

Ab wann beginne ich mit Fluorid und Vitamin D?

Die DGKJ empfiehlt den Beginn in der zweiten Lebenswoche – also sehr früh. Spätestens ab dem ersten Lebensjahr sollte die Fluoridprophylaxe laufen, da die Milchzähne ab etwa dem sechsten Monat durchbrechen und Fluorid den Zahnschmelz von innen härtet, bevor die Zähne sichtbar werden.

Wie gebe ich die Tablette einem Säugling?

Die kleinen Tabletten lösen sich in wenigen Tropfen Wasser auf oder können auf einem Löffel mit etwas Muttermilch oder abgekochtem Wasser aufgelöst werden. Täglich zur gleichen Zeit geben – am besten morgens, um das Vergessen zu vermeiden.

Dosierung nur nach kinderärztlicher Empfehlung. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.

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