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Zink
Zink: Welche Form, welche Dosis – und was bei der Einnahme zu beachten ist
Zink ist an über 200 Enzymen beteiligt – für Immunsystem, Wundheilung, Haut, Haare und Nägel unverzichtbar. Hier finden Sie Curazink, Unizink, Zinkorotat POS, Zinkorot und weitere Präparate von 10 bis 50 mg – geprüft von den Apothekerinnen und Apothekern Ihrer echten Apotheke seit 1979, versandkostenfrei ab 39 €.
Die Verbindung entscheidet – Histidin, Orotat oder Sulfat
Zinkhistidin (Curazink 15 mg) gilt als die am besten verträgliche und gut aufnehmbare Zinkform – die Aminosäure Histidin verbessert die Bioverfügbarkeit und reduziert Magenreizungen. Besonders empfohlen für Personen mit empfindlichem Magen. Zinkorotat (Zinkorotat POS, Zinkorot 25 mg) wird häufig bei Leber- und Hauterkrankungen eingesetzt; die magensaftresistente Form (Zinkorotat POS) ist auch für empfindliche Magen geeignet. Zinksulfat (Unizink 50 mg, Zinkamin Falk 15 mg) ist eine klassische, günstige Form – magensaftresistente Varianten (Unizink) reduzieren Magenprobleme. Standard-Brausetabletten (Zink Beta 25 mg, Zink-ratiopharm, Zink AL, Biolectra, Zinkbrause Verla) enthalten in der Regel Zinkaspartat oder Zinksulfat – praktisch, gut dosierbar, sollten zu den Mahlzeiten eingenommen werden.
Dosierung – wann wie viel?
10–15 mg täglich (Curazink, Zink Verla 10 mg, Zinkit 10, Zinkamin Falk) für die allgemeine Basisergänzung bei leichtem Mangel oder präventiv. 20–25 mg (Zink Verla OTC 20 mg, Brause-Varianten) bei erhöhtem Bedarf, veganer Ernährung, Hautproblemen oder nach Erkrankungen. 50 mg (Unizink 50 mg) ist eine hochdosierte Therapiedosis – nur bei nachgewiesenem Zinkmangel und auf ärztliche Empfehlung. Dauerhaft über 25 mg täglich ohne ärztliche Aufsicht vermeiden – Hochdosis-Zink hemmt die Kupferaufnahme und kann zu Kupfermangel führen. Den Mineralstoff-Überblick finden Sie unter Mineralstoffe & Spurenelemente.
Curazink oder Unizink – was ist besser?
Curazink (Zinkhistidin 15 mg) ist magenfreundlicher und gut aufnehmbar – erste Wahl bei empfindlichem Magen oder wenn vorherige Zinkpräparate Beschwerden verursacht haben. Unizink (Zinksulfat 50 mg, magensaftresistent) ist hochdosierter und günstiger pro Milligramm Zink – für Personen mit nachgewiesenem Mangel. Bei gleicher Dosierung ist Zinkhistidin die verträglichere Wahl.
Soll ich Zink nüchtern oder zum Essen nehmen?
Zink wird nüchtern zwar etwas besser aufgenommen, verursacht aber bei vielen Übelkeit. Die meisten Präparate empfehlen die Einnahme zu den Mahlzeiten – die leicht verminderte Aufnahme ist den höheren Verträglichkeits-Komfort wert. Ausnahme: magensaftresistente Formen (Zinkorotat POS, Unizink) sind für den leeren Magen konzipiert.
Warum darf ich nicht zu viel Zink nehmen?
Zink und Kupfer konkurrieren um dieselben Aufnahme-Transporter im Darm. Dauerhaft hohe Zinkdosen (über 25 mg täglich) hemmen die Kupferaufnahme und können Kupfermangel verursachen – mit Folgen für Blutbildung, Nervensystem und Immunabwehr. Wer höher dosiert: Kupfer-Spiegel im Blutbild kontrollieren lassen.
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. Dauerhaft über 25 mg Zink täglich nur nach ärztlicher Rücksprache. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder Ihre Apotheke.
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